Sen. 40+: Palastrevolution zur falschen Zeit

6-Punkte-Match unter schlechten Vorzeichen verloren

Ein veritables Match um den Ligaerhalt stand gegen den Strichkandidaten FC Richterswil an. Mit 3 weiteren Punkten nach dem tollen Auswärtserfolg in Wettswil hätten wir uns vieler Sorgen einfach entledigen können. Und die von den Spielerfrauen toll organisierte Grillwurstparty hätte ihren Verlauf nehmen können. Es kam leider anders.

Der Verfasser möchte nicht zuviele Teaminterna nach aussen tragen, aber eine zur Unzeit, nämlich 5 Minuten vor der eigentlichen Matchbesprechung von einem in der Reservistenrolle Unzufriedenen angezettelte «Palastrevolution» machte dieses Unterfangen fast unmöglich.

Und doch reagierte die erste Elf auf dieses Störmanöver gut und ging, mit etwas Glück, durch Sandro T. (einer der weniger als die Unzufriedenen trainiert, aber tüpft) und Benin mit 2:0 in Führung. Soweit so gut, nur sah sich der Trainer zur Halbzeit durch Verletzungen und dem Eindruck der eingangs erwähnten «Palastrevolution» genötigt, dem sogenannten «zweiten Anzug» im Mittelfeld mit drei Wechseln eine Chance zu geben und zu zeigen, dass sie es ebenso gut machen können. 

Nun, es kam wie es kommen musste: Der zweite Anzug passte gar nicht und verlor die Halbzeit mit 0:3 gegen einen keinesfalls besseren Gegner. Ein 6-Punkte-Spiel ging somit völlig unnötig verloren und bringt uns der Abstiegszone unweigerlich näher. Die nach dem Match in der Kabine durch den Trainer und Verfasser gestellte «Vertrauensfrage» ging positiv für ihn aus und er wird ab sofort, wie bis anhin, versuchen, die erfolgversprechendste Elf für den Ligaerhalt zu nominieren. 

Ein weiteres Störmanöver verträgt es nicht mehr! Wenn sich das Team nicht berappelt und seine gewohnte Leistung nicht bringen kann, werden uns bereits am kommenden Montag auf der Längimoos die Serben das Fell über die Ohren ziehen. Denn die haben noch eine Rechnung mit uns offen, Insider wissen vom 5:1 im Cup-Viertelfinale.

Ich habe fertig!